GRÜNE Uri zum Abstimmungssonntag vom 26. September 2026
Die GRÜNEN Uri freuen sich über das Wahlresultat in Altdorf. Sie begrüssen die klare Ablehnung der Neutralitätsinitiative und betonen, dass die Schweiz weiterhin für Völkerrecht, internationale Solidarität und Zusammenarbeit einstehen soll. Das Nein zur Ernährungsinitiative nehmen sie zur Kenntnis und sehen darin keinen Entscheid gegen ökologische Landwirtschaft. Sie fordern eine zukunftsfähige Agrarpolitik, die Klimaschutz, Tierwohl, Ressourcenschutz, gesunde Lebensmittel und faire Einkommen miteinander verbindet.
Gratulation an Links-Mitte
Die GRÜNE Uri freut sich über das Wahlresultat des Altdorfer Gemeinderates. Sie gratuliert den definitiv Gewählten. Besonders erfreut zeigt sie sich über die Neuwahl von Janine Brand und die Wiederwahl von Sebastian Züst als Gemeindepräsident. Die GRÜNE Uri ist überzeugt, dass die bisherigen erfolgreichen Arbeiten für einen klimafreundlichen und verkehrsberuhigten Hauptort unter dem links-mittigen Gemeinderat weitere Früchte tragen werden.
Deutliches Nein zur Neutralitätsinitiative
Die GRÜNEN Uri sind über die deutliche Ablehnung der Neutralitäts-Initiative der SVP erfreut. Damit hat die Schweizer und auch die Urner Stimmbevölkerung einmal mehr einer durchschaubaren SVP-Initiative, welche die Schweiz isolieren wollte, eine deutliche Abfuhr erteilt. Die Stimmbevölkerung will weiterhin Sanktionen erlassen und Völkerrechtsverstösse ahnden können. Und sie bekennt sich zum eigentlich Offensichtlichen: Neutralität bedeutet weder Gleichgültigkeit noch Wegschauen! Die Schweiz muss aktiv und im Namen des Völkerrechts, der internationalen Solidarität und Zusammenarbeit agieren können.
Am Abstimmungssonntag vom 29. November 2026 steht bereits der nächste Prüfstein für die Neutralität der Schweiz an: Der Einsatz für eine friedliche Welt ist mit dem Waffenexport in Länder, die Krieg führen, völlig inkompatibel. Wer wirklich keinen Krieg will, muss die Ausfuhr von Kriegsmaterial an Konfliktparteien verhindern. Die GRÜNEN Uri werden sich darum auch für eine Ablehnung des Kriegsmaterialgesetzes einsetzen.
Ablehnung der Ernährungsinitiative wird zur Kenntnis genommen
Aus Sicht der GRÜNEN Uri ist das Nein zur Initiative kein Nein zur ökologischen Landwirtschaft, sondern ein Nein zu einem hohen Selbstversorgungsgrad. Die Bevölkerung möchte sich nicht von Europa isolieren, denn gute Beziehungen zu unseren Nachbar*innen sind für unsere Versorgungssicherheit zentral. Die GRÜNEN Uri sind für eine ökologischen Agrarpolitik, die mit gangbaren Mitteln eine dringend nötige Wende hin zu einem zukunftsfähigen Ernährungssystem einschlägt. Das Ziel muss sein, gleichzeitig gesunde Lebensmittel zu produzieren, die endlichen natürlichen Ressourcen zu schützen, faire Einkommen zu ermöglichen, den Klimaschutz voranzutreiben und das Tierwohl zu respektieren.
Gerade dieser Hitzesommer zeigt: Wir brauchen eine gerechte und umweltfreundliche Landwirtschaft. Denn die Auswirkungen – Trockenheit, Hitzestress, Extremwetterereignisse – betreffen die Landwirt*innen existenziell.