Die GRÜNEN Uri treten mit drei Frauen und einem Mann für die Landratswahlen an. Mit Eveline Lüönd erhalten sie eine neue Präsidentin. Für die nationalen Abstimmungen empfehlen die GRÜNEN Uri zweimal ja. Nach einigen Jahren mit eingeschränkter Aktivität haben letzte Woche einige grüne Urnerinnen und Urner beschlossen, die Grüne Partei neu zu lancieren. Sie treten gleich mit drei Frauen und einem Mann für die Landratswahlen an. In Flüelen bewirbt sich die Kulturmanagerin und pädagogische Mitarbeiterin der Stadt Luzern Andrea Scheuber um einen Sitz in der Legislative. Andrea Scheuber ist im letzten Jahr für den ehemaligen Landratspräsidenten Christoph Schillig, der wegen seines Wohnortwechsels aus dem Amt ausscheiden musste, nachgerutscht und hat sich mit viel Energie für die neue Aufgabe engagiert. In Altdorf tritt der Software- und Produktentwickler Raphael Walker erneut an. Er ist aktuell Präsident der landrätlichen Baukommission. In Bürglen steht auf der gemeinsamen Liste mit SP, JUSO und Gewerkschaften die Geologin Harriet Kluge, die seit vielen Jahren für die Alpen-Initiative arbeitet und in einem weiteren Pensum die Geschäftsstelle des VCS Uri betreut. In Schattdorf schliesslich können die Grünen mit Eveline Lüönd, Programmleiterin „Gesund ins Alter“ der Gesundheitsförderung Uri und Co-Präsidentin der kantonalen Gleichstellungskommission eine tatenfreudige Kandidatin präsentieren. Ab dem 27. Januar ist auf www.smartvote.ch mehr über die Positionen der Kandidierenden zu erfahren.

An der Startsitzung der Urner GRÜNEN vom 13. Januar war auch Luzian Franzini, Vizepräsident der GRÜNEN Schweiz und Co-Präsident der Jungen GRÜNEN Schweiz, anwesend. Dort wurde die 41-jährige Schattdorferin Eveline Lüönd zur neuen Präsidentin der GRÜNEN Uri bestimmt. Der offizielle Neustart soll dann am 14. Mai, am Tag vor dem nächsten grossen Klimastreiktag, erfolgen. Interessentinnen und Interessenten für eine Mitgliedschaft melden sich unter info@gruene-uri.ch oder über GRÜNE Uri, Postfach 437, 6460 Altdorf.

Für die nationalen Abstimmungen vom 9. Februar empfehlen die GRÜNEN Uri ein doppeltes Ja zum Schutz vor Homophobie und zu mehr bezahlbarem Wohnungen. Niemand soll aufgrund seiner sexuellen Orientierung Opfer von Hass, Gewalt oder Diskriminierung werden. Wohnen ist ein Menschenrecht. Jeder und jede Wohnungsuchende soll eine angemessene Wohnung zu tragbaren Bedingungen finden können.