Jeweils zu Beginn der neuen Legislatur setzt sich der Regierungsrat Ziele, die er im Verlaufe der nächsten vier Jahre erreichen will. Nach Meinung der Grünen Uri soll dabei der Klimaschutz ein zentrales Thema sein. «Die Produktion von Gasen, die unsere Atmosphäre schädigen, muss dringend reduziert werden. Sonst stehen uns unberechenbare Kippeffekte auch im Kanton Uri bevor», meint Landrätin Eveline Lüönd, Präsidentin der GRÜNEN Uri. «Klimaschutz ist nicht nur Aufgabe des Bundes, sondern auch der Kantone und Gemeinden. Nur in einer weltweiten gemeinsamen Anstrengung kann der Temperaturanstieg unter der Marke von 1,5 Grad gehalten werden.» Der Kanton hat insbesondere beim Verkehr, bei den Bauvorschriften und im Bereich der Landwirtschaft oder in der Energiepolitik mannigfaltige Einflussmöglichkeiten. Der Bau neuer Strassen trägt zweifellos nicht zur Reduktion der Treibhausgase bei. Eine Fachkommission soll, so die Petition der GRÜNEN, den Regierungsrat zukünftig in der Klimapolitik beraten.

Am Montag, 14. September, haben die GRÜNEN Uri dem Kanzleidirektor Roman Balli zusammen mit einem Blumenstrauss und einem Buch über die möglichen Folgen der Klimaüberhitzung 282 elektronische und 92 Unterschriften auf Papier übergeben. Der Blumenstrauss aus einem einheimischen Garten soll bei der nächsten Sitzung im Regierungsratszimmer stehen und zu mutigen Klimaschutzmassnahmen motivieren.

© Bild: Adrian Zurfluh